Friedensgebet der Religionen

„Gerechtigkeit und Frieden“ lautete am Freitag, den 08. Mai, das Motto des diesjährigen „Friedensgebetes der Religionen“, zu dem mehrere Religionsgemeinschaften in Darmstadt eingeladen hatten.

Das Friedensgebet, das im Evangelischen Forum an der Rheinstraße, dem „Offenen Haus“, stattfand, gestalteten Hindus, Christen, Muslime, Aleviten und Angehörige der Bahá'í-Religion. Vorgetragen wurden religiöse Texte und Gebete, die sich mit den Themen Gerechtigkeit und Frieden befassten.

Als Vertreter unserer Kirche nahmen Hirte Jürgen Kramer und Priester Gerhard Nüßle an der Veranstaltung teil.


Bild: „Die "Friedenslinde", als Symbol am Eingang zum Prinz-Georgs-Garten im Herrngarten gepflanzt“. © Jens Joachim


Bild: © Jens Joachim
Zu Beginn der Veranstaltung wurde die neuapostolische Delegation vom evangelischen Pfarrer Dr. Johny Thonipara, dem Beauftragten für den interreligiösen Dialog im evangelischen Dekanat Darmstadt-Stadt, der auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Darmstadt ist, willkommen geheißen. Wie in der Mai-Ausgabe des GemeindeBlicks berichtet, ist geplant, dass sich vom nächsten Jahr an auch unsere Kirche am „Friedensgebet der Religionen“ aktiv beteiligt.

Oberbürgermeister Walter Hoffmann, der abermals die Schirmherrschaft für das Friedensgebet übernommen hatte, bezog sich zu Beginn seines Grußwortes auf den früheren Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt, von dem das Zitat stammt „Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“.

Zum Abschluss des Friedensgebets erhoben sich alle Teilnehmer von ihren Plätzen, um gemeinsam die im Jahr 2004 verabschiedete „Verpflichtung der Religionen“ vorzutragen und damit neu ihren Willen zu bekräftigen, „Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben der Menschen verschiedener Religionen in Darmstadt zu schaffen“.
(Jens Joachim)
 
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